GRTD-Preview: „Ye good old Hack & Slay“ mit Dungeonslayers und Descent…


Manche Spiele fokussieren sich noch wie in der guten alten Zeit eher auf den Dungeoncrawling-Aspekt unseres geliebten Hobbys, frei nach dem Motto: „Stell dir vor da ist ein Dungeon voller Monster und Schätze und wir gehen da jetzt hin!

Und das ist auch gut so!

In dieser Serie der „GRTD-Previews“ wollen wir euch schon mal einen kleinen Vorgeschmack zu einigen Programmpunkten geben, damit ihr wisst, was euch an spannenden Spielrunden nächste Woche am 09. April beim „Gratisrollenspieltag Danach“ in Limburg erwartet.

  1. Dungeonslayers (Rollenspiel)

Mit Dungeonslayers vom Uhrwerk Verlag kehrt man zurück zu den Wurzeln des Rollenspiels, allerdings in ansprechender und zeitgemäßer Aufmachung. Das klassische „Hack & Slay“ im Sinne von „Erforsche den Dungeon, erschlage die Monster und nimm ihre Schätze an dich“ steht hier im Vordergrund und die wenigen, eingängigen Regeln erlauben sowohl knackige Kurzabenteuer als auch länger laufende Kampagnen. Alles Wissenswerte befindet sich auf gerade einmal 160 Seiten im Grundregelwerk. Und wer gerne noch etwas tiefer in dieses klassische Fantasy-Setting eintauchen möchte, für den gibt es noch eine eigene Box zur Kampagnenwelt Caera.

DungeonslayersInsbesondere reizvoll an diesem System ist die lebendige (Online-) Community und die vielen daraus entstandenen Kurzabenteuer (sogenannte „Dungeons-to-Go“) die man kostenlos von der Homepage herunterladen kann. So wie das gesamte Grundregelwerk übrigens auch.

Spielmechaniken: Charaktere bestehen lediglich aus 9 Grundwerten (3 Attribute und 6 Eigenschaften), aus denen sich die übrigen Werte wie Lebenskraft, Abwehr, Schlagen und Schießen dann automatisch ableiten.

Standardmäßig gehören die Spielercharaktere einem der Völker der Menschen, Zwerge oder Elfen an. An wählbaren Klassen gibt es  Krieger, Späher oder Zauberwirker, wobei ein Zauberwirker entweder Heiler, Zauberer oder Schwarzmagier sein kann. Im späteren Spielverlauf sowie in der Erweiterungsbox Caera gibt es noch weitere spielbare Unterrassen und Heldenklassen wie zum Beispiel den Paladin. Proben und Angriffe werden mit einem 20-seitigen Würfel abgelegt und der Wurf zeigt neben Erfolg/Misserfolg auch gleich noch an, wieviel Schaden man verursacht hat.

Wer sich noch näher mit dem System befassen möchte, dem empfehlen wir die ausführliche Rezension auf Moritz‘ Seifenkiste.

Das Abenteuer: Ihr seid im Gasthaus „Zum Zerbrochenen Dolch“ eingekehrt und hattet – zumindest eurem Brummschädel nach – einen recht unterhaltsamen Abend. Allerdings erwacht ihr nicht wie erwartet in euren Betten, sondern auf einem muffigen Haufen Stroh in einer Art Zelle, die nur von einer einsamen Fackel erleuchtet wird. Erleichtert stellt ihr fest, dass ihr noch alle eure Besitztümer bei euch habt. Allerdings warum hat man sie euch gelassen und wo zum Henker seid ihr hier gelandet?

Dungeonslayers eignet sich insbesondere für Neueinsteiger und zum sofort losspielen. Vor- sowie Englischkenntnisse sind nicht erforderlich. Altersempfehlung ab 14 Jahren.

Spielleiter: Gunnar, Gründungsmitglied und dementsprechend seit 2010 bei den Kellerkindern

 

  1. Descent (Brettspiel)

Dunkle Zeiten brechen an im Lande Terrinoth. Zwar konspirieren die finsteren Mächte noch im Verborgenen, aber es mehren sich bereits die dunklen Vorzeichen: Machthungrige Adlige, teuflische Dämonen, blutdürstige Vampire und sogar die legendäre Drachenkönigin bereiten sich insgeheim darauf vor, lang gehegte Pläne in die Tat umzusetzen. Doch in der Stunde der Dunkelheit gibt es auch einen Hoffnungsschimmer!

descentÜberall im Land schließen sich mutige Helden zusammen, um dem drohenden Unheil Einhalt zu gebieten. Ihr seid diese Helden. Doch egal ob furchtloser Krieger, fachkundiger Heiler, flinker Kundschafter oder mächtiger Magier: Bei dieser Aufgabe werdet Ihr nur gemeinsam bestehen können. Denn die bösartigen Schergen des Overlords werden nichts unversucht lassen, um die teuflische Pläne ihres Meisters in die Tat umzusetzen. Viele Prüfungen liegen vor Euch, bevor Ihr letztlich dem Overlord persönlich gegenübertreten könnt, um sein finsteres Vorhaben endgültig zu vereiteln.

Bedenkt jedoch, dass der Kampf allein nicht zu Eurem Ziel führen wird. Schnelligkeit, Einfallsreichtum und Listigkeit sind gefragt, wenn Ihr dem Bösen zuvorkommen wollt. Denn seine Schergen sind zahlreich, und die Zeit arbeitet gegen Euch…

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Beim „Dungeoncrawler“-Brettspiel Descent von Fantasy Flight Games muss eine Gruppe aus 2-4 Helden (Spieler) kooperativ die Pläne des Overlords (Spielleiter) vereiteln. Dabei werden verschiedene Szenarien einer fortlaufenden Kampagne gespielt. Die Helden müssen in den einzelnen Abenteuern unter Zeitdruck gegen eine Vielzahl von Schergen des Overlords bestehen, die dessen finstere Pläne in die Tat umsetzen wollen. Im Verlauf des Spiels erhalten die Helden Erfahrung und Gold, womit sie Zugriff auf mächtige Fähigkeiten sowie bessere Ausrüstung erhalten, um gegen den stetig stärker werdenden Overlord und seine zahlreichen Monster, Fallen und Zauber zu bestehen.

Spielmechaniken: Es handelt sich bei Descent um ein strategisches Miniaturenspiel, in dem die Helden und der Overlord abwechselnd mit Figuren Züge auf dem Spielplan durchführen. Es gibt eine Vielzahl von Abenteuern, die beide Seiten vor unterschiedliche Herausforderungen stellen, um das jeweilige Szenario für sich zu entscheiden. Jeder Held wählen zu Beginn einen der vorgegebenen Charaktere, der einem bestimmte Archetyp entspricht (Krieger, Heiler, Magier, Kundschafter) und weißt ihm eine von vielen möglichen Heldenklassen zu. Jeder Held und jede Klasse haben individuelle Fähigkeiten, Attribute und Startausrüstung, die sie im Spielverlauf verbessern können. Der Overlord hingegen hat eine Arsenal von Fähigkeiten, welche er im Laufe des Spiels ausbaut, um den Helden direkt und indirekt zu schaden. Außerdem kann er in den meisten Abenteuern bestimmen, welche seiner zahlreichen Monstergruppen zum Einsatz kommen. Im Laufe des Spiels kommt es unweigerlich zu Kämpfen zwischen den Helden und den Truppen des Overlords, welche mit speziellen Angriffs- und Verteidigungswürfeln entschieden werden. Durch die Würfel wird bestimmt, wieviel Schaden die Angriffe verursachen, wie hoch die Reichweite ist, und ob spezielle Sonderfähigkeiten eingesetzt werden können, die je nach verwendeter Waffe (Helden) oder Monstergruppe (Overlord) variieren.

Wer sich näher mit Descent auseinandersetzen möchte, dem sei diese Rezension auf spieletest.at empfohlen.

Spielleiter: Sebastian „Delphi“, seit Anfang 2015 bei den Kellerkindern.


Diese Angaben sind ohne Gewähr, denn es kann natürlich immer mal sein, dass ein Spielleiter am GRTD krank ist und seine Runden ausfallen. Aber für diesen Fall haben wir ja auch ausreichend viele davon im Programm.

Wenn euch das schon mal Lust gemacht hat, am 09. April dabei zu sein, dann könnt ihr uns zur besseren Planung gerne auf Facebook oder in den Kommentaren ein Signal geben, dass ihr beim GRTD dabei sein wollt. Kommt vorbei, es lohnt sich wirklich!

An dieser Stelle auch nochmal die Erinnerung, dass ihr uns bitte zu unserer Idee der Kids Corner noch ein bisschen Rückmeldung gebt, ob dieses Angebot auch genutzt würde.

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2 Kommentare zu “GRTD-Preview: „Ye good old Hack & Slay“ mit Dungeonslayers und Descent…”

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