Kellergeflüster


Auf vielfachen Wunsch habe ich heute morgen ein Diskussionsforum für unseren Stammtisch eingerichtet. Und da ich von Mirkos „Kellergeflüster“ sehr angetan war, habe ich beschlossen gleich das ganze Forum so zu nennen. Zur Zeit ist dort noch wenig los, aber ich hoffe, dass ändert sich noch.

Neben einem Forum für allgemeine Diskussionen zu unserem Stammtisch und Rollenspielen im Allgemeinen, gibt es noch einen Marktplatz, wo ihr eure alten Rollenspielsachen zum Verkauf anbieten könnt oder wo ihr nach Spieler für eure Rollenspielgruppe suchen könnt. Natürlich gibt es auch das unvermeidliche Off-Topic-Forum! Auf Wunsch richte ich auch gerne weitere Foren zu speziellen Themen ein.

Kellergeflüster soll darüber hinaus auch eine Rubrik auf dem Blog sein, wo IHR über Sachen schreiben könnt, die euch interessieren. Wer Interesse hat, sich hier als Blogger zu versuchen, möge es Mirko oder mich wissen lassen. Wir erklären euch dann, wie es weitergeht.

Ich denke, Mirko wird später noch einen Artikel zum gestrigen Abend schreiben, aber ich will mich an dieser Stelle noch mal ganz herzlich für das zahlreiche Erscheinen bedanken. Ich finde, es war ein durchweg gelungener Abend und hoffe, wir können das in etwa einem Monat wiederholen!

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Am Dienstag, 16. März, geht’s los!


Am 16. März ist es so weit: Der erste Limburger Rollenspielstammtisch „Kellerkinder“ findet dann ab 19 Uhr  im Gewölbekeller der Villa Konthor (Diezer Straße, Nähe Karstadt) statt. Die Entwicklung in den zurückliegenden Wochen und Tagen ist vielversprechend. Zwar kann ich nicht sagen, wie viele Leute denn nun letztendlich kommen werden, aber ich rechne fest mit mindestens 12 Personen – Eine Zahl, die für einen gemütlichen Stammtisch auch ausreichen würde. Weitere Gäste sind natürlich gerne gesehen; im Gewölbekeller ist Platz für bis zu 40 Leuten (50, wenn man ganz eng zusammenrückt) – aber diese Zahl werden wir garantiert nicht erreichen! Mit denjenigen, die ich in den vergangenen Tagen direkt angesprochen habe (entweder face-to-face oder per Telefon) verbinde ich einige sehr nette Momente. Fast alle waren von der Idee des Stammtischs begeistert und wollten wiederum in ihrem Freundeskreis etwas Werbung machen. Auch aus diesem Grund kann ich nicht genau sagen, wie viele Leute am Ende kommen werden.

Der Blog läuft mehr als zufriedenstellend. Seit seiner Entstehung am 21. Februar 2010 verzeichnet die Statistik 339 Aufrufe (die von den Administratoren nicht mitgezählt). Das ist für gestandene Blogger nur ein Klecks, doch für unsere kleine, regionale Community schon bemerkenswert. Dank Michaels Blogger-Verbindungen wurden am 24.2. schon 67 Aufrufe gezählt – darunter aber sehr viele aus den Weiten des Webs (wir können wohl davon ausgehen, dass unsere Freunde aus Texas oder Hongkong nicht zum Stammtisch erscheinen werden). Einen Beitrag lieferte auch mein alter Freund Sven, der einen direkten Link auf seine Boardgamegeek.com-Seite legte. Sven managt in Frankfurt einen ganz ähnlichen Treff, der sich aber vornehmlich um Brettspiele dreht. Immerhin ist Frankfurt schonmal nicht so weit von Limburg weg und vielleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Interessenten aus der näheren Umgebung. Der zweite Peak folgte am 26.2. mit 61 Aufrufen. Dieser Peak geht auf den Eintrag bei RSP-Blog zurück (danke dafür). Danach flaute die Kurve erst einmal ab.

Am Mittwoch, 10. März, erschien erstmals eine kleine Vorab-Meldung in der regionalen Presse, weitere Meldungen sollen in diesen Tagen folgen. Mit einiger Spannung verfolge ich seitdem die Statistik: Die stieg am 10. und 11. März sprunghaft an, zwar „nur“ auf 17 bzw. 24 Aufrufe, aber alles Aufrufe, die nicht über einen Link hereinkamen oder per Suchmaschine gesucht wurden. Es muss sich also um Gäste handeln, die die Adresse des Blogs aus der Zeitungsmeldung erfuhren. Das sind natürlich für uns potenziell die interessantesten User: Regional verwurzelt und zumindest soweit interessiert, dass sie nicht nur die Meldung lasen sondern auch zusätzliche Informationen einzogen.

Alles in allem: Auch wenn der Stammtisch noch in der Mache ist, sehen die Vorzeichen doch ganz gut aus. Wir werden am Dienstag sehen, wer denn nun alles kommt. Auch werden wir am Dienstag darüber sprechen müssen, wie die Vorlieben und Anregungen der Gäste aussuchen und wie sie gerne „ihren“ Stammtisch mit Leben füllen würden. Man darf gespannt sein…

Kellerkinder jetzt bei RSP-Blogs.de!


rsp-blogs.deHeute morgen habe ich die E-Mail von Karsten von RSP-Blogs.de erhalten, in der er uns mitteilt, dass wir jetzt ein Teil der großen deutschen Rollenspielbloggercommunity sind.

Ähnlich wie bei dem englischsprachigen RPG Bloggers Network, dem mein Blog Stargazer’s World angehört, bietet RSP-Blogs.de eine Hauptseite, auf der alle Artikel der Mitgliedsblogs zusammengeführt werden. Außerdem kann man alle Artikel auch komfortabel über einen RSS Feed beziehen.

Ich möchte hiermit alle rollenspielbegeisterten Leser herzlich willkommen heißen. Wir werden versuchen, euch an dieser Stelle regelmäßig über unseren Stammtisch auf dem Laufenden zu halten.

Für alle, die ihren Weg nicht über RSP-Blogs.de hierher gefunden haben, möchte ich einen Blick auf diese Seite ans Herz legen. Ihr werdet definitv nicht enttäuscht sein!

Die Werbephase hat begonnen


„Dies ist eine Empfangsbestätigung“. Dieser Satz steht vier Mal  in meinem Email-Briefeingang. Na, immerhin, denke ich mir, haben sich die Empfänger meiner Email-Einladung zum ersten Limburger Rollenspielstammtisch die Mühe gemacht, die Aufforderung zur Empfangsbestätigung nicht wegzuklicken – und waren gleichfalls so gnädig mit einen verdeckten Hinweis zukommen zu lassen, der da lautet „Ja, es gibt mich noch und ich lese auch ab und zu meine Emails.“

Warum schreibe ich das hier eigentlich? Nun, zum Einen weil ich diesen Blog möglichst aktiv und lebendig halten möchte. Und das bedeutet, dass alle paar Tage ein neuer Eintrag erforderlich ist. Und weil ich ehrlich gesagt auch nicht weiß, was ich immer so schreiben soll, berichte ich hier über meine Bemühungen, einen Rollenspiel-Stammtisch einzurichten. Das ist dann jedenfalls auch für jene lesenswert, die mit der Limburger Rollenspielszene zwar nichts zu tun haben, aber möglicherweise ein Quäntchen Interesse für einen geplagten Rollenspiel-Aktivisten aufbringen.

Die Ausgangslage ist folgende: Limburg ist eine Kleinstadt mit rund 30.000 Einwohnern, aber einem etwa dreimal so großem Umfeld (mit vielen weiteren kleineren Städten und Gemeinden). Die geographische Lage ist eigentlich gar nicht mal so schlecht: Limburg liegt direkt an einer der meistbefahrendsten Autobahnen, der A3, ziemlich zentral zwischen dem Rhein-Main-Gebiet (Frankfurt/Wiesbaden/Mainz), Koblenz und dem Köln-Bonner-Raum. Und es hat einen ICE-Bahnhof (was die Stadtväter toll finden, mir in meiner „Queste“ aber leider wenig bringt).

Der Limburger Dom fient Autofahrern auf der A3 als Landmarke
Der Limburger Dom dient Autofahrern auf der A3 als "Landmarke"

Im Jahr 2000 hatte ich hier bereits einen Rollenspiel-Verein gegründet, der zwischenzeitlich bis zu 50 Mitglieder hatte – ganz ordentlich für das kleinstädtische Umfeld. Doch es kam wie es kommen musste: Nach einigen Jahren schrumpfte das Interesse, viele junge Leute gingen studieren oder zogen sonst wohin. Die übrigen waren (und sind) mitunter zerstritten. Weil alle Mitglieder des ehemaligen Vereins jünger sind als ich, bleibt mir nur der Weisheit letzter Schluss: Kinder, Kinder, Kinder…

Weil sich in den zurückliegenden Jahren im Pen&Paper-Segment so gut wie nichts mehr tat, beschloss ich, den Rollenspielstammtisch zu gründen (erstes Treffen: 16. März 2010, 19 Uhr, Villa Konthor – ihr wisst bescheid). Mit Michael Wolfs Hilfe war dieser Blog in Windeseile eingerichtet. Doch nun mussten natürlich noch die Teilnehmer her.

Zuerst wandte ich mich an jene Freunde, von denen ich wusste, dass sie aktive Rollenspieler sind, die aber nichts mit dem Verein zu tun hatten. Einige Anrufe, einige Besuche später, hatte ich das Ergebnis: Die drei ersten Befragten waren sofort von der Idee angetan (ich will nicht sagen, begeistert, das wäre dann doch zu viel). Und jene Erstgewählten versprachen sich wiederum in ihrem Freundeskreis umzuhören. Kurzum: Einige Tage später hatte ich (mich eingerechnet) schon mal 7 Leute an der Hand.

Jetzt der schwierige Part: Alte Freunde aktivieren. Und vor allem: Ehemalige Vereinsmitglieder. Da ich leider nicht mehr alle Telefonnummern hatte (und auch ehrlich gesagt keine Lust hatte, 15 Leute nacheinander anzurufen – ja, ich meine die altmodische Weise per Festnetz oder Handy), schickte ich Emails raus. Aus alten Fehlern lernend, hatte ich wohlweislich eine Empfangsbestätigung angefordert. Aha, jetzt sind wir also an der Stelle, an der der Eingangssatz fortgeführt wird…

Nun sind ziemlich genau 24 Stunden vergangen und der arme Rollenspiel-Aktivist wartet auf Reaktion. Naja. Immerhin: 4 von 15 Leuten haben ihre Email schon mal gelesen, oder: sie haben sie angeklickt und die Empfangsbestätigung zurückgemailt. Ob sie sie auch wirklich gelesen haben, ist eine reine Vermutung. Auf meine dringende Bitte, auf jeden Fall entweder mit einer Absage oder einer Zusage zu reagieren (also: überhaupt irgendwie zu reagieren), ist bisher keiner angesprungen.

Naja, 24 Stunden ist noch keine Welt – immerhin sind es noch rund 3 Wochen zum Start des Rollenspielstammtischs.  Man darf gespannt sein, wie es weiter geht.

Vielleicht hat ja einer der werten Leser einen guten Ratschlag?

Drei Wochen vor dem Start…


Notebook eingesteckt, TV eingeschaltet, Soundanlage aktiviert – fertig! Im „gruftigen“ Gewölbekeller der Villa Konthor erwacht der Flachbildschirm zum Leben. So einfach geht das – und Michael muss das vorsorglich mitgebrachte Kabel gar nicht erst auspacken. „Klar“, sagt Robin Pitz, Inhaber der Villa Konthor, „ich hänge meinen Laptop auch ständig dran“. Fein, meint Michael – das wäre dann schonmal geregelt! Ein paar Minuten länger dauert die Versorgung mit WLAN. Aber auch hier stehen die Lichter nach kurzer Zeit auf Grün! Trotz der meterdicken, uralten Mauern ist die Verbindung ziemlich gut. Ein kurzer Ausflug auf Youtube beweist: Alles läuft! Sogar besser und unproblematischer als erwartet!

Mit Michael Wolf bin ich an diesem Dienstag (23. Februar 2010)  in die Villa Konthor gekommen, um die künftige Location des Limburger Rollenspielstammtischs zu checken. Michael zeigt sich von der Umgebung begeistert, und spätestens nachdem die Verbindung zum großen Flachbildfernseher so reibungslos funktioniert, sind alle Vorbehalte ausgelöscht. Uns dämmert langsam, dass wir hier Möglichkeiten haben, unsere Ideen auf eine Art und Weise umzusetzen, mit der wir eigentlich gar nicht gerechnet haben: Audiovisuell! Michael erklärt sich denn auch spontan bereit, seine beiden Themenvorträge, die er für den 16. März vorbereitet, mit einer Powerpoint-Präsentation zu untermalen. In seinem Blog Stargazer’s World (über 500 Beiträge, mehr als 10.000 Zugriffe pro Monat) hat er ohnehin viele Bilder schon abgespeichert. Warum soll man die nicht während seines Kurzvortrags auf den Bildschirm werfen? Begleitet von stimmungsvoller, rollenspielgerechter Musik.

Ein bisschen unheimlich wird mir schon bei dem Gedanken. Das klingt 1) alles viel zu gut und 2) fast schon zu professionell. Werden die Gäste das gut finden, oder übertrieben? Werden sie sich wohl fühlen oder uns eher misstrauisch beäugen?

Keine Ahnung! Wir werden es abwarten müssen. Bis zum 1. Stammtisch sind es noch gut 3 Wochen. Und bislang haben wir noch so gut wie keine Werbung gemacht. Umso seltsamer ist es, als mir Michael die ersten Zugriffszahlen unseres Blogs zeigt, der erst seit zwei Tagen existiert. Immerhin haben schon 26 Leute zugegriffen (uns Admins nicht mitgerechnet). Ich muss anerkennen, dass Michaels Connections in die Blogger-Szene ausgezeichnet sind. Ein bisschen Optimismus scheint mir angebracht, aber weil ich durch die Erfahrungen der vergangenen Jahre gezeichnet bin, versuche ich Gefühle wie „grenzenlose Euphorie“ zu unterdrücken (es gelingt mir nicht ganz!).

So langsam füllen sich auch die noch offenen Lücken im Programm. Bisher wussten wir nur, dass pro Treffen 2 Themen angesprochen und zur Diskussion gebracht werden sollen. Jetzt können wir die „trockenen Vorträge“ mit Musik und Bild untermalen. Aber die Gäste sollen sich wohl fühlen und die Faszination der Rollenspiele auch fühlen können. Ich schlage vor, dass wir eine Reihe von Rollenspielbüchern aus unserem Fundus (der von Michael ist natürlich ungleich größer als meiner!) auslegen, so dass die Gäste nach Lust und Laune blättern können.

Jetzt haben wir schon 3 Sinne angesprochen: Sehen, Hören, Tasten. Für die beiden übrigen Sinne Riechen und Schmecken zeichnet Robin verantwortlich, oder besser gesagt sein immenser Vorrat an Kaffeespezialitäten, Whiskys, Weinen, feinster Schokolade und leckerem Essen. Rollenspiel mit allen Sinnen genießen – das gibt’s nicht mal auf den größten Conventions!

Weiter im Programm: Sobald Michael seine beiden offenen Vorträge gehalten hat, wollten wir eigentlich ein bisschen visuelle Unterhaltung zur Auflockerung einstreuen – lustige oder informative Videos aus der Blogger- oder Youtube-Community. Wir lassen diesen Punkt erstmal offen, denn vielleicht haben die Gäste nach den Powerpoint-Präsentationen schon Genickstarre und wollen gleich ans Eingemachte: labern was das Zeug hält!

Und vielleicht hat es den einen oder anderen ja schon gepackt und er drängt zu einem Demo-Spiel. Wir müssen natürlich schauen, wieviel Zeit uns noch bleibt, aber Michael erklärt sich zumindest theoretisch bereit, eine Einführung in Dungeonslayers zu bieten – dem Rollenspiel mit einem Minimum an Regeln, das sogar auf Spiegel Online vorgestellt wurde. Sicherheitshalber werde ich auch nochmal das gute alte Pandemie einpacken – sicher ist sicher!

Für mich beginnt nun die Zeit, um kräftig Werbung zu machen. Die ersten drei Gespräche waren vielversprechend. Bert, Moni und Nils waren von der Idee schonmal sehr angetan (die Nachnamen verschweige ich absichtlich). Aus den Reihen der Fanatics erhoffe ich mir noch den einen oder anderen Fan – kann aber eine gewisse Skepsis nicht unterdrücken (siehe: schlechte Erfahrungen). Immerhin: Auf meinen geheimnisvollen Aufruf im Fanatics-Forum hat sich bereits eine Person gemeldet, mit der ich nicht unbedingt gerechnet hätte (die ich aber gerne willkommen heiße). Andererseits: Eine einzige Reaktion aus den Kreisen eines Rollenspielvereins… ich lasse den Satz mal absichtlich offen.

Für den ersten Abend erhoffe ich mir eine Gruppe von…, na sagen wir 6 bis 12 Personen. Masse ist unerheblich, Klasse zählt. Wobei ich Klasse nicht mit gesellschaftlichem Status, Reichtum oder Auftreten verbinde, sondern vielmehr mit „Bock auf P&P-Rollenspiel“. Und vielleicht noch einer freundschaftlichen, aufgeschlossenen Wesenart. Wer bereit ist, sich mit anderen zu unterhalten, andere Meinungen akzeptiert und nicht versucht, andere zu „missionieren“, der ist willkommen.

Michael und ich sind jedenfalls dazu bereit!

Dragon Age und Dungeonslayers


Für die Themen des ersten Limburger Rollenspielstammtisches habe ich mir Dragon Age, das neue Boxed Set von Green Ronin, und Dungeonslayers, das freie deutsche Rollenspiel aus der Feder von Christian Kennig vorgenommen.

Dragon Age, basiert auf dem Computerrollenspiel Dragon Age: Origins von Bioware, und kommt in einer schicken Box daher, die alles enthält, was man zum Einstieg ins Rollenspiel benötigt. Das Dragon Age Rollenspiel richtet sich auch ausdrücklich auch an neue Spieler. Darüber hinaus versprüht Dragon Age einen gewissen Old-School-Charme. Man fühlt sich regelrecht in die 70er zurückversetzt, als Rollenspiele noch keine 500-Seiten starken Regelbücher hatten, in einer Box verkauft wurden und noch mehr die Spielerherausforderung als Charakterwerte im Vordergrund standen.
Dragon Age ist erst vor kurzem in englischer Sprache erschienen, ob eine deutsche Fassung geplant ist, ist mir z.Z. nicht bekannt.

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Dungeonslayers existiert schon etwas länger, nämlich seit 2008. Damals veröffentliche Christian Kennig die erste Version seines “altmodischen Rollenspiels” im Netz. Mit Dungeonslayers kehrt man in gewisser Weise an die Anfänge des Hobbies zurück. Ähnlich wie bei Dragon Age stehen unkomplizierte, schnelle Regeln im Vordergrund. Was Dungeonslayers besonders hervorhebt, ist die Tatsache, dass das Spiel nicht nur komplett kostenlos ist, sondern auch, dass schon eine große Zahl von Ergänzungsbänden und Abenteuern existiert. Zur Zeit gibt es schon 12 sogenante “Dungeon2Go”, welche ein komplettes Abenteuer auf einer DINA4-Seite präsentieren, vier Ergänzungsbände und umfangreiches Zusatzmaterial von Spielleiterschirmen bis hin zu humoristischen Sonderbänden wie “World of Slaycraft”. Neben der deutschen Version existieren inzwischen Übersetzungen in english und französisch, an anderen Übersetzungen wird gerade gearbeitet.

 
ds schmiedewerk feuerwerk trankwerk zauberwerk

Ich hoffe, ich konnte damit schon mal einen kleinen Ausblick auf die Themen des kommenden Stammtisches geben. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr diese direkt hier als Kommentar hinterlassen.

Der neue Limburger Rollenspielstammtisch


Der Limburger Rollenspielstammtisch „Kellerkinder“ wendet sich in erster Linie an alle Fans „klassischer“ Pen&Paper-Rollenspiele wie Dungeons & Dragons, World of Darkness, Shadowrun, Cthulhu etc. Wir setzen voraus, dass der Teilnehmer am Stammtisch ein reges und breites Interesse für solche Rollenspiele aufweist und sich nicht nur auf ein einziges Spielsystem konzentrieren möchte. Behandelt und angesprochen werden im Rahmen des Stammtisches alte genauso wie neue Spielsysteme sowie zahlreiche Themen, die direkt oder indirekt mit Rollenspielen zu tun haben, wie z.B. Phantastische Literatur, Film und Fernsehen, Comics und Bildbände.

Der Stammtisch ist eine freiwillige, unkomplizierte und formlose Sache. Mit dem Stammtisch gehen keine Mitgliedsbeiträge einher. Es soll kein Club oder Verein gegründet oder ein Statut aufgestellt werden. Was an Kosten anfällt, ist lediglich die eigene Versorgung mit Essen und Getränken. Wir müssen natürlich im Sinne unseres Gastgebers darauf bestehen, dass kein Gast eigene Getränke oder Nahrungsmittel mitbringt – aber das versteht sich in einer Gaststätte eigentlich von selbst.

Die Treffen des Stammtischs sollen im besten Falle alle 4 Wochen stattfinden. Eventuell sind die Intervalle auch länger – je nachdem welche Themen anstehen und wohin die Interessen der Teilnehmer gehen. Als Treffpunkt haben wir den stilvollen, urigen Gewölbekeller der Limburger Gaststätte „Villa Konthor“ gewinnen können, dessen Inhaber Robin Pitz den Rollenspielern schon in der Vergangenheit stets aufgeschlossen und freundschaftlich gegenüberstand. Der Gewölbekeller gibt dem Stammtisch denn auch seinen Beinamen: „Kellerkinder“. Einige Impressionen aus der „düsteren Unterwelt“ der Villa Konthor findet ihr hier.

Die Treffen sollen dienstags oder mittwochs stattfinden. Jeweils in den Abendstunden von 19 bis 22 Uhr (natürlich hat die Gaststätte auch länger geöffnet für die Nachtschwärmer unter den Rollenspielern).

Um zusätzliche Anreize zu bieten und das ganze nicht zu einem Larifari-Treffen ausufern zu lassen, wollen wir jeden Abend unter zwei Themen stellen. Das können zum Beispiel Neuvorstellungen von Spielsystemen oder Quellenbändern sein, aber auch Einblicke in die Spielindustrie, Literatur- und Comicwelt, Interessantes aus der Geschichte, neue Videos aus dem Internet, und, und, und. Wir gehen natürlich davon aus, dass jeder Teilnehmer genug Interesse aufbringt, um sich für die angebotenen Themen erwärmen zu können, und gegebenenfalls auch selbst ein Thema vorstellt.

Die Themenvorstellung soll in Form eines kurzen, freien Vortrags von 5 bis 10 Minuten geschehen. Anschließend ist dann jeweils eine Diskussion angesagt, wobei wir hier natürlich von einem kameradschaftlichen und fairen Umgangston ausgehen. Wer Streit sät, wird von den weiteren Treffen ausgeschlossen.

Neben den beiden Themen pro Abend wollen wir versuchen, ein bisschen Unterhaltung einzubringen, indem wir DVDs oder Internet-Videos abspielen. Die entsprechenden technischen Voraussetzungen sind im Gewölbekeller vorhanden.

Im Anschluss soll noch genügend Zeit zum offenen, freien Gespräch untereinander bestehen. Man soll sich absprechen und Gruppen bilden können, um ggf. später in den eigenen vier Wänden ein neues Rollenspiel auszuprobieren.

Das erste Treffen ist für Dienstag, 16. März 2010, vorgesehen. Es startet um 19 Uhr in der Villa Konthor. Man kann aber gerne auch schon früher (ab 18 Uhr) dort aufschlagen. Das „offizielle“ Ende ist um 22 Uhr. Wer länger bleiben will, kann das gerne tun.

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